Freitag, 16. Januar 2009

TV Tipps für Körper, Seele und Geist vom 16. - 30. Januar 2009

Freitag 16. Januar, 12.55 Uhr, 3Sat
"Achtsamkeit und Mitgefühl im Buddhismus"

Samstag 17. Januar, 16.30 Uhr, HR
"Die Zeit, die bleibt" - Doku

Samstag 17. Januar, 17.30 Uhr, 3Sat
Vivo: "Anders sein"

Samstag 17. Januar, 21.00 Uhr, Eins Plus
Hauptsache gesund: "Schlafstörungen"

Samstag 17. Januar, 23.25 Uhr, Arte
"Bruno Manser - Laki Penan" - Doku

Sonntag 18. Januar, 10.15 Uhr, BR
Stationen: "Franziskaner in Bayern"

Sonntag 18. Januar, 12.30 Uhr, Arte
Philosophie: "Musik" - Gespräch

Sonntag 18. Januar, 22.05 Uhr, N24
"Sektenkult und Glaubenswahn" - Doku

Montag 19. Januar, 06.15 Uhr, Eins Plus
Unkraut: "Bio-Food - Zeit für Geschmack!"

Montag 19. Januar, 21.45 Uhr, Phoenix
"So viel lebst Du" - Doku

Montag 19. Januar, 22.00 Uhr, Eins Plus
Odysso: "Schmerz lass nach"

Dienstag 20. Januar, 15.15 Uhr, NDR
"Töchter des Himalaja" - Doku

Dienstag 20. Januar, 19.00 Uhr, Arte
"Die dunkle Seite des Lichts" - Doku

Dienstag 20. Januar, 20.15 Uhr, Pro 7
"The next Uri Geller - Unglaubliche Phänomene"

Dienstag 20. Januar, 20.15 Uhr, NDR
Visite: "Krebstherapie - Alternative Methoden"

Dienstag 20. Januar, 02.15 Uhr, Phoenix
"Stonehenge" - Doku

Mittwoch 21. Januar, 20.15 Uhr, SWR
Betrifft: "Alles Bio?"

Mittwoch 21. Januar, 21.00 Uhr, HR
"Moderne Ernährung - alles ganz natürlich?

"Mittwoch 21. Januar, 22.00 Uhr, WDR
"FrauTV"

Mittwoch 21. Januar, 23.30 Uhr, ARD
"Hirnwäsche - wie gefährlich ist Scientology?"

Donnerstag 22. Januar, 09.20 Uhr, WDR
"Pilgerzug nach Lourdes" - Reportage

Donnerstag 22. Januar, 21.00 Uhr, MDR
Hauptsache gesund: "Vorsicht, Medikamente!"

Donnerstag 22. Januar, 21.00 Uhr, ZDF
Doku "Intuition - das schlaue Gefühl"

Freitag 23. Januar, 22.00 Uhr, SWR
Nachtcafe: "Krankmacher Stress"

Samstag 14. Januar, 09.45 Uhr, Arte
"Der vererbte Tod" - Doku

Samstag 24. Januar, 12.00 Uhr, HR
"Ich bin dann mal pilgern!" - Doku

Samstag 24. Januar, 18.05 Uhr, Arte
"Das Kind, die Kommune und der Guru"

Samstag 24. Januar, 19.05 Uhr, Eins Extra
"Scientology - neue Fassade, alte Strategien?"

Sonntag 25. Januar, 17.30 Uhr, ARD
"Wer ein Leben rettet, rettet die Welt"

Sonntag 25. Januar, 20.15 Uhr, ARD
Tatort: "Rabenherz"

Sonntag 25. Januar, 21.40 Uhr, 3Sat
"Kinder des Propheten" - Doku

Sonntag 25. Januar, 01.25 Uhr, ZDF
"Das Bermuda-Dreieck" - Doku

Montag 26. Januar, 11.35 Uhr, Arte
Philosophie: "Vermischung"

Montag 26. Januar, 21.00 Uhr, HR
Rheuma - nicht ertragen, handeln!

Montag 26. Januar, 21.15 Uhr, ZDF Doku
"Wer ist "Ich"?"

Dienstag 27. Januar, 20.15 Uhr, Kabel Eins
"Phenomenon -Das Unmögliche wird wahr" - Drama

Dienstag 27. Januar, 21.00 Uhr, WDR
"Was ist los mit dem Zappelphilipp?"

Mittwoch 28. Januar, 19.30 Uhr, ZDF
Doku 37Grad: "Wenn Jugendliche mediensüchtig sind"

Mittwoch 28. Januar, 20.15 Uhr, RBB
Quivive: "Demenz"

Donnerstag 29. Januar, 22.25 Uhr, 3Sat
"Das Piano" - Drama

Donnerstag 29. Januar, 22.30 Uhr, SWR
"Macht der Gedanken" - Doku

Freitag 30. Januar, 09.20 Uhr, WDR
Tag7: "Leben im Wachkoma"

Freitag 30. Januar, 12.30 Uhr, 3Sat
"Fahrende pilgern nach Einsiedeln"

Freitag 30. Januar, 22.15 Uhr, VOX
"Depression - Wege aus der Dunkelheit"

Freitag 30. Januar, 23.30 UHr, SWR
"Die Theorie von der Entstehung des Lebens"

Samstag, 26. Juli 2008

Das aktuelle Thema:
Armeechef Roland Nef

Was er im Anschluss an die Trennung von seiner Freundin getan hat (Stalking), ist verwerflich und dürfte nicht sein. Dass er heute davon eingeholt wird und als Chef der Armee zurücktreten muss, liegt aber nicht an dem was er getan hat - obwohl das die Grundlage dazu ist – sondern an dem, wie er im Anschluss daran damit umgegangen ist.
Mit seinem verletzenden Tun hat er Unordnung geschaffen, welche er vermutlich nie in Ordnung gebracht hat. Er hat nie den Ausgleich gesucht, der notwendig wäre, dass beide – sowohl seine damalige Freundin wie auch er selber – neu beginnen können. Er hat ein Schweigegeld bezahlt, und so die Unordnung mit einem Deckel zugedeckt. So trägt er die Unordnung weiter in sich und diese wird ihm – unsichtbar – immer wieder im Wege stehen.
Ordnung machen meint:
1. ich erkenne, dass es falsch war, was ich getan habe (weil Jemand darunter leiden musste).
2. ich stehe dazu und bin bereit, auch die Folgen davon zu tragen.
3. ich suche den Kontakt zum „Opfer“ und sage ihm, dass es falsch war, was ich getan habe und dass es mir Leid tut.
4. Ich suche zusammen mit dem „Opfer“ einen Ausgleich zu finden, der dem verursachten Leiden entspricht. Ich tue also etwas für die verletzte Person was dieser nützlich ist und mit dem sie einverstanden ist. Auch Geld ist eine Möglichkeit, aber nicht im Sinne von Schweigegeld . Das wichtigste für das „Opfer“ ist, dass es hört und spürt, dass es dem Täter Leid tut.
Obwohl die Tat nicht mehr Rückgängig gemacht werden kann, ist es so doch möglich daraus zu lernen und eine Ordnung herzustellen, welche beiden das Weitergehen im Leben ermöglicht.
Im Familienstellen werden wir oft mit solchen Themen konfrontiert. Eine Aufstellung zu machen wäre eine gute Möglichkeit, in die dahinter liegenden Zusammenhänge Einblick zu bekommen, um so die Ordnung wieder herzustellen. Oft liegt hinter einem solchen Verhalten ein Verlusttrauma aus der Kindheit oder auch weiter zurück in der Familie. Auch der Verlust eines Zwillings in der pränatalen Zeit im Mutterleib (oft im 1. – 3. Schwangerschaftmonat) ist möglich. Unbewusst kann ein solches Trauma im erwachsenen Menschen weiterwirken, was oft dazu führt, ein erneutes „Verlassen werden“ nicht verarbeiten zu können.
Wir tun gut daran, mit unserer Vergangenheit in Frieden zu kommen indem wir Ordnung machen. Das Familienstellen hilft uns dabei auch da, wo die „Opfer“ oder „Täter“ schon gestorben sind oder aus anderen Gründen nicht mehr erreicht werden können.

Dienstag, 1. Januar 2008

Homöopathie und Wissenschaft

Die Alternativmedizin und insbesondere die Homöopathie wird in den Medien immer wieder mit dem Argument der „Unwissenschaftlichkeit“ als etwas hingestellt, das gar nicht sein dürfte. Wissenschaft ist etwas, das Wissen schafft. Dies tut die Schulmedizin, und sie ist darum auch eine hervorragende Notfall-Medizin.
Wissenschaftlich ist hier nur, was ich anfassen, sehen und auf die Waage stellen kann. Ein Beispiel: In einem Kino sitzen 100 Personen. Man kann sie sehen und zählen: Das ist wissenschaftlich. Jeder dieser 100 Personen hatte aber die Idee, in dieses Kino zu gehen, aber kein Chirurg auf der Welt findet diese Idee; sie ist aber die Voraussetzung, dass diese 100 Personen jetzt im Kino sitzen. Ein anderes Beispiel: Meine Hand kann der Chirurg auseinander nehmen und wieder zusammensetzen. Er kann Knochen, Zellen, Sehnen, Muskeln usw. benennen. Aber nie findet er das, was dazu führt, ob diese Hand nun streichelt oder schlägt. Das, worum es eigentlich geht, ist also nicht wissenschaftlich. So geht es in vielen alternativmedizinischen Methoden (ich denke hier besonders an die Homöopathie und Kinesiologie) eben nicht um Wissenschaft, sondern um das, worum es eigentlich geht. Aber eben: Weil die Methoden nicht wissenschaftlich sind, zählen auch die Erfolge nicht.

Mehr über Homöopathie: http://www.i-g-t.com/ftp/homoeopathie.pdf